Dirk Pleyer

Dirk Pleyer

Malerei zwischen Idylle und Dramatik. Elemente aufsteigenden Wachstums und drohenden Verfalls wechseln sich in natürlicher und teilweise schrill überzuckerter Farbgebung ab. Formen werden ausgearbeitet, abgeschliffen, weggekratzt, abgelöst, mehrfach übermalt, schichtweise übersprüht. Eine beständige Entwicklung und Verwerfung, verwandt mit Entstehungsprozessen in der Natur selbst, wird intuitiv und auch bewusst angestrebt. Diese offengelegten Malprozesse zwischen gestischer und gesetzter Formgebung bilden Sedimente, formen Scheinräumlichkeiten, werden zu irritierenden Panoramen, zu Momentaufnahmen in bewegter, landschaftlicher Starre.

Ausstellungen in der galerie143:
2018 «So weit bis hier»
2015 «Durchflossen im Gesäuse»
20112020 «Offene Galerie»